5 Tips für die Feiertage

Weihnachten bedeutet Familie, Geschenke, Auszeit - und auch Essen. So schön das auch ist, bedeutet es aber auch oft einen ordentlichen Rückschlag beim Erreichen der sportlichen Ziele. In einer Woche gehen (gefühlt) die Fortschritte der letzten Monate verloren und im Januar hat man den Eindruck, wieder bei Null anzufangen.

Deshalb gibt es hier 5 Tips, um die Festtage zu genießen ohne den eigenen Fortschritt zu sabotieren:

1. Gemüse und Protein

Klar wird während der Feiertage nicht clean gegessen. Aber wenn man abseits der Festmahlzeiten beim Essen den Fokus auf Gemüse und mageres Protein legt, sorgt man zum einen für ein größeres Sättigungsgefühl und weniger Heißhunger im Verlauf des Tages und versorgt zum anderen den Körper mit den Nährstoffen, die er braucht. Das oft verbreitete "Mahlzeiten auslassen" ist nicht die beste Lösung, da dies meistens in um so größeren Fressattacken bei späteren Mahlzeiten, Nachtisch und Süßigkeiten zwischendurch.

2. Entspannung

Die Feiertage sind eine hervorragende Gelegenheit, Schlaf nachzuholen und wirklich runterzufahren. Schlafmangel und Stress sind zwei der unterschätztesten Faktoren, wenn es um Gesundheit und Fitness geht. Die freien Tage also bewusst dafür zu nutzen (sobald der Besuch wieder weg ist ;) ist nicht faul, sondern zielführend. Und macht nebenbei ja auch Spass...

3. Genießen wenn es sich lohnt

Delikater Hauptgang mit einem Glas Wein, Dessert nach Omas Rezept, Köstlichkeiten ohne Ende.... darauf zu verzichten wäre viel zu schade. Der gesunde Lifestyle soll das Leben ja besser machen, nicht trostlos. Genuss ist außerdem gut für die Seele. Doch deshalb muss man nicht wahllos jede Süßigkeit essen, die einem unter die Finger kommt. Der selbstgebackene Stollen ist etwas besonderes und wirklich lecker. Doch gilt das auch für den kleinen Schokoweihnachtsmann, den es im Restaurant noch mit der Rechnung zusammen gab? Mit der Familie beim Festmahl richtig zulangen ist das Eine, aber muss ich auch vormittags beim Einkaufen was Süßes essen? Wenn man Mahlzeiten, die man alleine einnimmt etwas "sauberer" hält, macht der Genuss mit anderen umso mehr Spaß - und das ohne schlechtes Gewissen.

4. Sport

Ein schnelles 20-Minuten-Workout am morgen oder ein 8-Minuten Tabata sorgen schon für einen großen Unterschied. Trotzdem hat nicht jeder Zeit und Lust, an den Feiertagen zu trainieren. Aber ein paar Tage Pause müssen auch kein Drama sein. Wichtig (und oft schwierig) ist der Wiedereinstieg nach der Pause. Im Vorfeld zu wissen, an welchem Tag es wie und wo wieder losgeht macht es einfacher. Das kann ja auch erstmal locker sein für die ersten zwei Einheiten. Hauptsache, es geht wieder los!

5. Nicht verrückt machen

Sind die Festtage optimal für die eigenen Ziele? Wahrscheinlich nicht. Aber das heißt auch nicht, dass die Zeit zum Desaster werden muss. Wer nach den Festtagen erschrocken in den Spiegel oder auf die Waage schaut sollte sich bewusst machen, dass ein Großteil wahrscheinlich nur Wassereinlagerung ist. Mehr Essen bedeutet wahrscheinlich auch mehr Kohlenhydrate. Jedes Gramm Kohlenhydrate lagert Wasser im Körper ein. Das sieht auf den ersten Blick vielleicht "schwammig" aus, ist aber nicht automatisch Körperfett (siehe "Warum die Waage ein schlechter Ratgeber ist").

Eine Woche Trainingspause, viel schlafen und essen kann langfristig auch durchaus Vorteile haben. Also einfach bewusst machen, dass man am 1. Januar vielleicht nicht spektakulär aussehen wird, aber wieder ordentlich Energie für die nächste Zeit getankt hat.

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