Vitamin D

Der Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln sollte individuell abgestimmt sein, trotzdem gibt es ein paar Basics, die ich jedem empfehle. Eines davon ist ein gutes Vitamin-D-Präparat.

Warum Vitamin D?

Vitamin D (eigentlich kein Vitamin, sondern ein Hormon) hat eine große Anzahl an positiven Effekten auf den Körper und während Schlagzeilen wie "Vitamin D heilt Krebs" natürlich - gelinde gesagt - mit Vorsicht zu genießen sind, ist für das Immunsystem eine gute Versorgung extrem wichtig. Bei einem schwachen Immunsystem und ständigem Kranksein ist ein Vitamin-D-Mangel sehr wahrscheinlich, in diesen Fällen kommt dann auch endlich der Hausarzt mal auf die Idee, das Vitamin-D-Level zu testen ;)

Auch gegen Stimmungsschwankungen ist Vitamin D ein wichtiges Mittel, den positiven Effekt von der Sonne auf die Laune kennt fast jeder.

Aber auch eine verbesserte sportliche Leistungsfähigkeit, Fettverbrennung, Gesundheit von Knochen, Herz, Lunge und Nerven werden mit Vitamin D in Verbindung gebracht.

Woher bekomme ich Vitamin D?

Vitamin D wird oft auch als "Sonnenschein-Vitamin" bezeichnet, da der Körper es bei ausreichender Aufnahme von UVB-Strahlen selbst herstellen kann. Das ist sicherlich die angenehmste Möglichkeit, den Vitamin-D-Spiegel zu heben, doch leider in unseren Breitengraden nur sehr begrenzt eine Option.

Die meisten von uns verbringen nur sehr wenig Zeit nackt in der Sonne (Kleidung oder Sonnenschutzmittel verhindern die Vitamin-D-Produktion).

Außerdem ist abgesehen von den Sommermonaten der Stand der Sonne zu niedrig, um genug UVB-Strahlen auszunehmen (sollte mal tatsächlich genug Sonne scheinen, dass wir etwas mehr Haut als Gesicht und Hände and die Luft lassen).

Soweit es möglich ist, ist "Sonne tanken" aber natürlich eine gute Idee (trotzdem nicht übertreiben, ein Sonnenbrand ist nicht Sinn der Sache). So lässt sich auch der Urlaub mit gutem Gewissen als Gesundheitsmaßnahme abhaken....

Bestimmte Lebensmittel (Fisch, Eier, Pilze, Avocado..) enthalten Vitamin D, aber nur in zu geringen Mengen, um alleine daraus den Bedarf zu decken. In einer gesunden Ernährung sind diese sowieso enthalten und leisten zumindest einen kleinen Beitrag.

Vitamin-D-Tropfen

Für eine optimale Versorgung ist also ein Vitamin-D-Präparat empfehlenswert. Hierbei sollte man darauf achten, dass es sich um ein Produkt handelt, dass das Vitamin D in Kombination mit Vitamin K liefert, so werden eventuelle Calcium-Ablagerungen verhindert. Außerdem sollte das Präparat zur optimalen Aufnahme etwas Fett enthalten, da Vitamin D fettlöslich ist. Flüssige Vitamin-Präparate sind die beste Wahl, sie ermöglichen eine einfache Dosierung, ohne unnötiges Kapselmaterial zu schlucken.

Meine Empfehlung sind die Braineffect Tropfen, die Vitamin D und K in Kombination mit Kokosöl liefern. Ein Fläschchen enthält 800 Tropfen á 1.000 IE.

Dosierung

Ein Tropfen enthält typischerweise zwischen 500 und 1.000 IE, 2.000 IE sind eine gängige Empfehlung, um sein momentanes Vitamin-D-Level zu halten (nicht, um es zu erhöhen!). Eine Überdosierung mit Vitamin D ist nur schwer zu erreichen und je nach Bedarf kann die tägliche Dosis auch deutlich höher liegen. Da Vitamin D im Körper gespeichert werden kann, ist auch eine entsprechend höher dosierte wöchentliche Einnahme möglich. So kann man auch vor einem Kurztrip "vordosieren".

Ideal ist eine regelmäßige Bestimmung des Vitamin-D-Levels, entweder beim Arzt oder zu Hause. Mit dem Test von cerascreen entnimmt man durch einen kleinen Stich in den Finger ein paar Tropfen Blut und schickt diese per Post ins Labor, ein paar Tage später kann man das Ergebnis online abrufen.

Fazit

Sonnenschein ist natürlich die erste Wahl: Es macht am meisten Spaß und ist umsonst. Für die meisten von uns ist es jedoch unrealistisch, den Vitamin-D-Bedarf (trotz Speicherung) nur durch Sonne und Nahrung zu decken. Einer der Fälle, wo ein Nahrungsergänzungsmittel absolut Sinn macht.

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